Die als älteste Siedlung Spaniens geltende Stadt Cádiz ist allein aufgrund ihrer extravaganten, meerumspülten Lage einen Besuch wert. Die vom Atlantik umbrandete Altstadt betritt man durch das im neoklassizistisch-barocken Stil erbaute Tor: Puerta de Tierra.
Das auf einem Hügel gelegene kleine Städtchen Medina Sidonia liegt inmitten einer Landschaft mit Stierweiden und Getreidefeldern. Die winkligen Gassen und die typisch weißen Häuser verleihen dem Ort einen ganz besonderen Charme. Sehenswert ist neben der Altstadt vor allem die römische Ausgrabungsstätte, die einen guten Einblick in das bei den Römern übliche Kanalsystem gibt. Bei Medina Sidonia besteht die Möglichkeit, sich eine ca. 90-minütige Vorführung von Kampfstieren und andalusischen Pferden in einer Arena anzusehen.
ca. 18 EUR pro Person
Das kleine, lebendige Dorf Conil de la Frontera liegt auf einem Hügel direkt am Atlantik, zu dessen
Füßen sich kilometerlange Strände erstrecken. Lohnenswert ist auch ein Spaziergang zum Cabo
Roche, dem Fischerhafen von Conil.
Das nur 13km von der felsigen Küste Nordafrikas gelegene Städtchen Tarifa liegt an der schmalsten
Stelle der Straße von Gibraltar und grenzt an zwei Meere. Der windumtoste Ort ist ein beliebter
Anziehungspunkt für Windsurfer. Der alte Stadtkern maurischen Ursprungs birgt neben schmalen
Gassen und kleinen Plätzen auch ein aus dem 10. Jh. stammendes Castillo.
Cabo Trafalgar ist ein wunderschöner, unbebauter Strand an geschichtsträchtiger Stelle. Hier fand
1805 die Seeschlacht von Trafalgar statt, aus der die britische Marine unter Admiral Nelson siegreich
hervorging. Dieser Ort bietet sich für einen romantischen Aufenthalt bei Sonnenuntergang an.
Von Tarifa aus kann man Wal- und Delfinbeobachtungstouren unternehmen.
2-stündige Ausfahrt: ca. 30 EUR pro Person
Sevilla, die am Guadalquivir gelegene Hauptstadt Andalusiens hat sich bis heute das Flair der
Maurenzeit, sowie den Glanz des „Goldenen Zeitalters“ bewahren können. Das Wahrzeichen der
Stadt ist der heutige Glockenturm der Kathedrale, die Giralda, das Minarett der ursprünglichen
Moschee. Die Alcázar birgt ein Ensemble von Palästen und Gärten, eine Verschmelzung islamischer
und christlicher Baukunst. Die Stadtviertel Sevillas bieten alle etwas Besonderes: das Barrio de Santa
Cruz, das ehemalige Judenviertel, mit seinen verwinkelten, kleinen Gassen und blumengeschmückten
Innenhöfen oder das Zentrum mit seinen zahlreichen Plazas und prachtvollen Bürgerhäusern sowie
der Einkaufsmeile La Macarena. Triana ist die Heimat berühmter Flamencokünstler und bis heute die
Empfehlung für einen Besuch in einer der zahlreichen Peñas.
Die römische Stadt Itálica bei Sevilla, Geburtsstätte der römischen Kaiser Trajan und Hadrian, wurde
im Jahre 206 v. Chr. gegründet. Unter Augustus zum römischen Municipium erklärt, erlangte die Stadt
das Vorrecht Münzen zu prägen. Itálica durchlebte glanzvolle Zeiten, in denen öffentliche
Gebäude, wie das sehr gut erhaltene Amphitheater und Wohngebäude mit Mosaiken verzierten Böden
entstanden.
Freier Eintritt für EU-Bürger mit Ausweis
Das Fischerstädtchen El Puerto de Santa María liegt an der Mündung des Guadalete in die Bucht
von Cádiz. Im 17./18. Jh. kam die Stadt durch die Produktion und den Export von Sherry so wie durch
den Kolonialhandel zu Geld, woran die zahlreichen Paläste noch heute erinnern. Unbedingt
sehenswert ist das im 13. Jh. erbaute, maurische Castillo de San Marcos. Auch den Besuch einer
Bodega sollte man sich nicht entgehen lassen.
Jerez de la Frontera, die größte Stadt der Provinz Cádiz ist für mindestens zwei Dinge bekannt:
Pferde und Sherry. Im Stadtzentrum trifft man auf eine Vielzahl von Bodegas (Kellereien) – so
genannte Kathedralen des Weines. Eine Besichtigung dieser Gebäude mit hohen weißgetünchten
Wänden, deren Konstruktion an mehrschiffige Kirchen erinnern, sollte man sich auf keinen Fall
entgehen lassen. Ebenso berühmt ist die lebendige Stadt für ihre Pferdezucht. Hier ist der Sitz der
Real Escuela Andaluza del Arte Ecuestre, der Königlich-andalusischen Reitschule. Darüber hinaus hat
diese Stadt aber auch zahlreiche Sakral- und Profanbauten sowie eine lebendige Flamencoszene zu
bieten.
Bodegabesuch mit Verköstigung: ca. 17 EUR pro Person
Hofreitschule mit Vorführung: ca. 18 EUR pro Person
Sanlúcar de Barrameda ist eine kleine an der Mündung des Guadalquivir gelegene Hafenstadt.
Seinen Ruhm verdankt das Städtchen dem „manzanilla“, einem der besten spanischen Sherrys. In
dem quirligen, historischen Stadtviertel „Barrio alto“ befinden sich zahlreiche Bodegas und Plätze mit
Bars und Cafés. In dem modernen, am Meer gelegenen Stadtviertel „Barrio Bajo“ befinden sich
Geschäfte, so wie hervorragende Fischrestaurants. Von hier aus können Sie auch einen
Schiffsausflug in den Naturpark Coto de Doñana starten.
Das 1969 zum Nationalpark erklärte Gebiet Coto de Doñana ist ein Refugium für selten gewordene
Tierarten sowie Winterquartier für rund 150 Vogelarten. In den Randzonen des UNESCO-
Biosphärenreservats dominieren Sanddünen, ausgedehnte Pinienwälder und Macchia.
Bootsausflug: ca. 15 EUR pro Person
Arcos de la Frontera beeindruckt durch seine Lage auf einem steil abfallenden Felsen, zu dessen
Füßen sich der Río Guadalete durch die Landschaft schlängelt. Beherrscht wird die Altstadt von zwei
imposanten Kirchen. Vom „mirador“ bieten sich herrliche Ausblicke.
Die grüne Gebirgslandschaft der Sierra de Grazalema wird dominiert von Stein- und Korkeichen,
wilden Ölbäumen und der Pinsapo, einer vom Aussterben bedrohten Koniferenart. Durch das milde
Klima und den für Andalusien ungewöhnlichen Niederschlagsreichtum findet sich hier eine üppige
Flora und eine artenreiche Fauna.
In den Besucherzentren in El Bosque und Zahara de la Sierra erhält man Wandertipps und Wanderkarten.
Die berühmten weißen Dörfer Grazalema, Zahara de la Sierra, El Bosque, ... „kleben“ in pittoresker Lage
an den Gebirgshängen. Die weißen Dörfer gelten als das Wahrzeichen Andalusiens und sind etwas
ganz Besonderes, denn die alten Stadtkerne der an den Gebirgshängen gelegenen Dörfer sind ein
Erbe der Maurenzeit. Charakteristisch sind die krummen Sträßchen und verwinkelten Treppengassen,
die sich zwischen den weiß getünchten und blumengeschmückten Häusern den Weg bahnen. Die
meisten Dörfer sind um eine im Zentrum liegende Kirche mit Turm herum gebaut, der in der
Maurenzeit oftmals schon als Minarett einer Moschee diente. Beeindruckend sind auch die
Patiohäuser mit ihren wunderschönen Innenhöfen, die mit Blumen geschmückt und mit einem
Brunnen versehen, ein angenehmes Klima schaffen.
Das malerische, weiße Dorf Grazalema stand bis 1485 unter maurischer Herrschaft. Die
ziegelgedeckten, weißgekalkten Häuser in den mit reichlich Blumenschmuck gezierten engen Gassen
machen diesen Ort, zusammen mit den herrlichen Ausblicken in die Sierra und den
kunsthandwerklichen und kulinarischen Besonderheiten zu einem beliebten Ausflugsziel für
Ruhesuchende.
Das romantische Dorf Vejer de la Frontera liegt etwa 10 km vom Atlantik entfernt auf einem Hügel
und gilt als eines der schönsten weißen Dörfer Andalusiens. Die feinen, ausgedehnten Sandstrände
der Atlantikküste laden zum Baden und langen Spaziergängen ein und sind touristisch bei weitem
nicht so erschlossen wie das nahe gelegene Mittelmeer.
Bolonia, ein kleiner Ort mit einem der schönsten Atlantikstrände und der nahe gelegenen römischen
Ausgrabungsstätte Baelo Claudia bietet eine optimale Kombination von Strand und Kultur.