Das 1969 zum Nationalpark erklärte Gebiet Coto de Doñana ist ein Refugium für selten gewordene Tierarten sowie Winterquartier für rund 150 Vogelarten. In den Randzonen des UNESCO- Biosphärenreservats dominieren Sanddünen, ausgedehnte Pinienwälder und Macchia. Man kann verschiedene, geführte Geländewagentouren in dieses Gebiet unternehmen. In die Wälder des nördlichen Doñana zur Vogelbeobachtung oder in den Süden am Strand entlang, durch die Wanderdünen und das Marschland.
ca. 26 Euro pro Person
Das Dorf Almonte verfügt mit seinen weiß getünchten Häusern über einige bedeutende Gebäude. Der sonst eher beschauliche Ort El Rocío verändert einmal im Jahr sein Gesicht, wenn zu Pfingsten etwa eine Million Pilger zur berühmten Wallfahrtsstätte „Virgen del Rocío“ pilgern. Bollullos Par del Condado ist ein kleiner Ort in der Provinz Huelva, der für seine Weine bekannt ist. Es gibt ein Weinmuseum und zahlreiche Weinkellereien, die bei einem Ausflug besucht werden können.
In dem kleinen Städtchen Minas de Riotinto im Norden der Provinz Huelva dreht sich alles um die hiesigen Bergwerke. Man kann einen Rundgang durch das Minenmuseum machen, sich zum größten Übertagebergwerk Europas fahren lassen oder mit einem Zug den rot gefärbten Fluss Río Tinto entlangfahren.
ca. 17 Euro pro Person
Huelva, die westlichste der andalusischen Provinzhauptstädte liegt an der Mündung des Flusses Odiel. Sehenswert ist neben bedeutenden Sakralbauten auch das Viertel Reina Victoria mit Häusern im englischen Stil. Einen Panoramablick auf die Stadt und die Odiel-Mündung bietet der außerhalb der Stadt gelegene Aussichtspunkt El Conquero.
Das etwa 10km südlich von Huelva gelegene Franziskanerkloster Monasterio La Rábida wurde im 15 Jahrhundert im gotischen Mudejár-Stil errichtet und im 19. Jahrhundert instandgesetzt. Hier fand Christoph Kolumbus Unterstützung für seine kühnen Pläne. Sehenswert ist die schöne Klosterkirche, zahlreiche Darstellungen des Seefahrers, so wie Fresken von Vázquez Díaz. Am nahe gelegenen Kai kann man die Nachbauten der drei Karavellen der Entdecker besichtigen.
ca. 2,50 Euro pro Person
Der sich auf über 4 km erstreckende Strand von Matalascañas liegt im Süden des Naturparks Doñana
und ist etwa 15 km von dem Pilgerort El Rocío entfernt. Wahrzeichen sind die ins Meer gestürzten
Überreste eines alten Zinnenwachturms. Von Matalascañas aus kann der Besucher den Nationalpark
Doñana zu Fuß betreten und auf einer Route von 40 km das Meer und die Natur bewundern.
An der Straße zwischen Mazagón und Matalascañas, am Kilometer 33 der H-442 befindet sich der
Naturpark Cuesta Maneli mit Pinien, Dünen und verlassenen Buchten mit wunderschönen Stränden.
Der Playa de Mazagón ist ein riesengroßer Strand, der sich über 5,5 km vom Hafen von Mazagón in
Richtung Huelva erstreckt. Eine sehr ruhige Gegend mit feinen, weißen Sandstränden. Vom Strand
aus kann man die Mole erblicken, die zum Leuchtturm von Punta Canaleta führt.
Sevilla, die am Guadalquivir gelegene Hauptstadt Andalusiens hat sich bis heute das Flair der
Maurenzeit, sowie den Glanz des „Goldenen Zeitalters“ bewahren können. Das Wahrzeichen der
Stadt ist der heutige Glockenturm der Kathedrale, die Giralda, das Minarett der ursprünglichen
Moschee. Die Alcázar birgt ein Ensemble von Palästen und Gärten, eine Verschmelzung islamischer
und christlicher Baukunst. Die Stadtviertel Sevillas bieten alle etwas Besonderes: das Barrio de Santa
Cruz, das ehemalige Judenviertel, mit seinen verwinkelten, kleinen Gassen und blumengeschmückten
Innenhöfen oder das Zentrum mit seinen zahlreichen Plazas und prachtvollen Bürgerhäusern sowie
der Einkaufsmeile La Macarena. Triana ist die Heimat berühmter Flamencokünstler und bis heute die
Empfehlung für einen Besuch in einer der zahlreichen Peñas.
Die römische Stadt Itálica bei Sevilla, Geburtsstätte der römischen Kaiser Trajan und Hadrian, wurde
im Jahre 206 v. Chr. gegründet. Unter Augustus zum römischen Municipium erklärt, erlangte die Stadt
das Vorrecht Münzen zu prägen. Itálica durchlebte glanzvolle Zeiten, in denen öffentliche
Gebäude, wie das sehr gut erhaltene Amphitheater und Wohngebäude mit Mosaiken verzierten Böden
entstanden.
Freier Eintritt für EU-Bürger mit Ausweis
Die Berge der Sierra de Aracena und der Picos de Aroche liegen im Norden der Provinz Huelva und bilden den westlichen Abschnitt der Sierra Morena. Die Sierra de Aracena und die Picos de Aroche beherbergen Stein- und Korkeichen sowie Kastanienbäume. Es gibt aber auch Mischwälder aus Kork-, Stein- und Flaumeichen. Diese Pflanzenwelt wird durch Kiefern und Eukalyptusbäume ergänzt. Was die Fauna betrifft, so sind die Raubtiere und -vögel hervorzuheben, darunter Luchse, Steinadler und Gänsegeier. In Aracena befindet sich ein Besucherzentrum, in dem man Wandertipps und -karten erhält.
Das tausendjährige, auf einem Hügel gelegene Städtchen Niebla blickt auf den Río Tinto. Gewaltige
Befestigungsmauern mit insgesamt 46 Türmen umgeben die gesamte Stadt. Mehrere Kirchen sowie
die restaurierte Burg der Guzmanes machen die Stadt zu einem lohnenswerten Ausflug.
La Palma del Condado ist eine zum Condado gehörende Kleinstadt. Eine Landschaft, die dem
Anbau von Getreide, Oliven und – nicht zu vergessen – Weinreben gewidmet ist. Römischen Ursprungs,
weiß und schön, offenbart sich im Inneren ein Ort urbaner Attraktivität und ein gutes
Anschauungsbeispiel für den Onubense-Barock.