• Samstag, 20. März, 17:45 Uhr

    ARTE

    Zu Tisch ...

    In Andalusien.

    Millionen knorriger, silbergrauer Olivenbäume stehen an den Hängen der Alpujarras, einer Bergkette der andalusischen Sierra Nevada. Olivenöl und Tafeloliven sind ein bedeutender Wirtschaftszweig in dieser südlichsten Region Spaniens, von der es nicht weit bis zum muslimischen Nordafrika ist. Mit einer orientalisch anmutenden Paste aus Mandeln und Knoblauch wird hier das Fleisch für die Frita gewürzt, die Rosa Mas Cap de Vila und ihr Mann Manuel Valenzuela García nach dem Einlegen der frisch geernteten Oliven zubereiten. Das Fleisch allerdings ist typisch europäisch: Die heutigen Andalusier essen gerne Schweinefleisch oder Kaninchen - natürlich nur die selbst gezüchteten. Rosa und Manuel bauen Oliven und Mandeln an. Einen Teil ihrer Ernte verkaufen sie im nahe gelegenen Cádiar. In seiner kleinen Bodega abseits vom Hof keltert Manuel auch etwas Wein aus eigenen Trauben.
  • Freitag, 26. März, 14:15 Uhr

    BR Fernsehen Süd

    Skizzen aus Spanien

    Semana Santa in Salamanca.

    In Kastilien ist die "Semana Santa" keine Festwoche wie in Andalusien. Hier, im Hochland Spaniens, trägt sie immer noch Züge des strengen, mittelalterlichen Bußgangs. Abend für Abend ziehen in der Karwoche die Prozessionen durch Salamanca. In der Karwoche ziehen Prozessionen bis tief in die Nacht hinein durch Salamanca. Bruderschaften in langen Bußgewändern tragen die "pasos", schwere, sänftenartige Altäre mit lebensgroßen Figuren, die Szenen der Passion darstellen. Gruppen von Bläsern und Trommlern begleiten die Umzüge mit dunkler Musik und dröhnenden Wirbeln, Kreuzträger und Kettengänger schleppen sich hinter den Altären her zum Zeichen ihrer persönlichen Nachfolge Christi. Etwa zwanzig Bruderschaften, zumeist aus den mittelalterlichen Zünften entstanden, pflegen und erhalten die Altäre und schmücken sie jedes Jahr mit unzähligen Blumen. In Kastilien ist die "Semana Santa" keine Festwoche wie in Andalusien. Hier, in der kargen Meseta, aus der das Christentum in Jahrhunderte währenden Kämpfen gegen die Mauren nach Süden getragen wurde, ist sie der strenge Bußgang der Fastenzeit geblieben.
  • Samstag, 27. März, 07:30 Uhr

    ARTE

    Andalusien

    Wohnen im Berg

    Die Landschaft in der Umgebung von Granada in Südspanien gehört zweifellos zu den wildesten Europas. In den Bergen rund um das Örtchen Gorafe liegen Felsensiedlungen, die von außen oft nur an den aus den Felsen ragenden Kaminkegel zu erkennen sind. Vor über tausend Jahren wurden sie von Mauren errichtet und finden heute nicht nur unter Einheimischen zunehmend Bewunderer. Einer, der sich aus Leidenschaft die Rettung der Grotten zum Beruf gemacht hat, ist Ignacio. Er restauriert die alten Höhlen, die er als "kulturelles Erbe seiner Heimat" bezeichnet, und wundert sich immer wieder über die handwerklichen Fähigkeiten der früheren Höhlenbauer, die mühsam mit einfachstem Werkzeug arbeiteten. Heutzutage würde ein Winter ausreichen, um mit Hilfe eines Presslufthammers eine Wohnung in den Berg zu graben. Auch Ignacios Onkel staunt über die geschickten Vorfahren: "Die Jungs waren wirklich gut, obwohl sie keine Ausbildung hatten. Sie bauten, als wäre es vom Ingenieur geplant." Und Ignacios Kunden beteuern immer wieder: "Wenn man in einer Höhle schläft, fühlt man sich sicher wie im Bauch der Mutter." ARTE reist in die Höhlenwelten Andalusiens und trifft dabei auf faszinierende Geschichte und auf moderne Grottenbauer und -bewohner.
  • Sonntag, 28. März, 23:40 Uhr

    ZDFneo

    Flamenco mi vida

    Dokumentarfilm, D 2008

    Der Hamburger Filmemacher Peter Sempel, seit 25 Jahren Autor außergewöhnlicher Musik- und Tanzfilme, reiste zwei Jahre lang durch Andalusien und beobachtete, wie Flamenco zelebriert wird - bei Auftritten auf den Bühnen der internationalen Festivals in Sevilla und Jerez, aber auch im Alltag der einfachen Leute, bei improvisierten Tanzeinlagen in den Bars und Bodegas. Dabei traf er auf namhafte Flamenco-Künstler wie Matilde Coral, Eva Yerbabuena und den aus Carlos-Saura-Filmen bekannten Sänger "El Pele". Seine Reisen führten ihn von Andalusien bis nach Tokio, Kairo und Indien, wo Musiker und Tänzer die Verbindung des Flamencos zu Butoh-Tanz, arabischen Gesängen beziehungsweise dem indischen Kathak-Tanz herstellen. "Flamenco mi vida" ist ein von Poesie und Musik getragener Dokumentarfilm, der mit einer für Peter Sempel typischen assoziativen Montagetechnik dokumentarische Beobachtungen zu einer filmischen Collage verdichtet, und auf diese Weise die Begeisterung für den Flamenco als Tanz und Lebensgefühl erfahrbar macht.
  • Montag, 29. März, 11:30 Uhr

    Nat Geo Wild

    Die Naturschützer

    Folge 5, Spanien(Spain)

    Diesmal führt die Reise ins südspanische Andalusien, eine Region, die ebenso faszinierend wie fragil ist. Touristische Zentren und Kulturmetropolen wie Sevilla treffen auf faszinierende Naturräume wie die Sierra Morena oder die Betische Kordillere, die mit 3.482 Metern die höchste Erhebung der Iberischen Halbinsel darstellt. Der Nationalpark Coto de Doñana im Becken des Guadalquivir wiederum ist Spaniens bedeutendstes Feuchtgebiet.

    Überall auf der Erde engagieren sich Menschen für den Erhalt bedrohter Ökosysteme und versuchen andere davon zu überzeugen, dass wir die Ressourcen des Planeten nutzen können, ohne dabei die Umwelt zu zerstören. Die Naturschützer präsentiert diese letzten verbleibenden Naturparadiese, von Mangrovenwäldern über einsame Inseln bis hin zu abgelegenen Marschländern, und porträtiert die Menschen, die sich ihrem Schutz verschrieben haben.

  • Mittwoch, 31. März, 13:30 Uhr

    phoenix

    Allahs Rückkehr

    Andalusiens neue Muslime

    Die Alhambra von Granada und die große Moschee von Cordoba waren lange Zeit nur Symbole der islamischen Vergangenheit. Jetzt werden die historischen Stätten von "al-Andalus" Zeugen neuen islamischen Lebens im Süden Spaniens. Der Film erzählt die Geschichten des marokkanischen Einwanderers Moufadel und der spanischen Konvertitin Isabel, die für zwei sehr unterschiedliche Visionen des Islam in Andalusien stehen.