• Freitag, 10. September, 05:20 Uhr

    hr-fernsehen

    Weltreisen

    Reportage- und Reisemagazin

    Bilder aus dem Maghreb - Geschichten vom Märchenkönig Mohamed und von Alia, der Königin der Lüfte.
    Geschichten vom Märchenkönig Mohamed und von Alia, der Königin der Lüfte Der neue König von Marokko, Mohamed VI., hat große Hoffnungen auf eine bessere Zukunft geweckt. Noch als Kronprinz hatte er häufig Gruppen von armen Untertanen in seinem Palais empfangen. Kurz nach seiner Thronbesteigung besuchte der junge König jetzt das Rif-Gebirge, die ärmste Region des ohnehin von Armut geplagten Königreichs. "Rif gleich Kif", lautet unter Haschisch-Freunden eine gängige Formel. Denn der Anbau und Verkauf von Marihuana gehören zu den wenigen Einnahmequellen der Rif-Bewohner. Bei der Reise des Königs durch die unzugängliche, wild-schöne Berggegend lernte hr-Autor Samuel Schirmbeck den jungen Monarchen als einen aufgeschlossenen Herrscher kennen, der sich um ein eigenes Profil im Vergleich zu seinem Vater bemüht. Neben Haschisch-Bauern und Schmugglern bekommt das Kamerateam vor allem tiefgläubige Menschen zu sehen, die meinen: "Allah und der König werden es schon richten". Ganz anders Alia aus Tunesien. Auch sie ist Muslimin, glaubt aber vor allem an sich selbst. Täglich steuert sie einen großen "Airbus" der tunesischen Fluggesellschaft durch die Lüfte. Alia ist die erste Pilotin des Landes. Ihr Mann, ebenfalls Pilot, hat sich von ihr getrennt. Möglicherweise war ihm seine Frau zu erfolgreich. In Tunesien haben die Frauen gesellschaftliche Rechte und berufliche Aufstiegsmöglichkeiten wie in kaum einem anderen islamischen Land. Nur eines darf auch die Tunesierin niemals: den allmächtigen Staatspräsidenten Ben Ali kritisieren.

  • Freitag, 10. September, 23:30 Uhr

    RTL Living

    Wolkenlos - Das Urlaubsmagazin

    Andalusien

    Al Andalus - Land des Lichts, so wurde Andalusien bereits von den Mauren genannt. Das Licht der Farben flimmert im Jahreslauf von hellem Grün zu klarem Steppenbraun unter einem Himmelszelt von tiefblauer Seide. Ohne Zweifel - Andalusien ist ein Stück Bilderbuchspanien, Quelle unzähliger Klischees, mit denen nicht allein diese südspanische Region behaftet ist - nein, sie gelten für Spanien schlechthin. Andalusien ist berühmt für seine Stierzuchtfarmen und Pferdegestüte, seine reichen Großgrundbesitzer, die frommen Wallfahrten und die ausgelassenen Feste. Doch Andalusien ist auch geprägt durch 800 Jahre maurische Herrschaft. Insbesondere der Besuch von Granada, Cordoba oder auch Sevilla vermittelt einen großartigen Einblick in diese glanzvolle arabische Epoche, deren bedeutendsten baulichen Zeugnisse hier anzutreffen sind: Die Mezquita, die Giralda und die so wunderschöne Alhambra mit ihren unvergesslichen Gärten. Doch auch abseits dieser architektonischen Meisterleistungen lebt das maurische Erbe in der andalusischen Lebens und Wohnkultur weiter: So erinnern die typisch weißen Dörfer Andalusiens an Berbersiedlungen und vielleicht hat auch die Gelassenheit, Toleranz und Gastfreundschaft der Menschen in dieser Zeit ihren Ursprung. Aber nicht nur das kulturelle Erbe Andalusiens schlägt den Besucher in seinen Bann: Liebliche und fruchtbare Landschaften wechseln mit schroffen und wüstenhaften Regionen. Das gebirgige Landesinnere wartet mit unvergesslichen Naturparadiesen auf, und die Küste ist der ideale Tummelplatz für Sonnenanbeter und Strandurlauber.
  • Samstag, 11. September, 14:45 Uhr

    phoenix

    Marokko - Im Labyrinth der alten Städte

    Eine filmische Rundreise zu den historischen Städten im Norden Marokkos. In deren Inneren finden sich eindrucksvolle Labyrinthe aus unzähligen, verwinkelten Gassen.
  • Samstag, 11. September, 15:30 Uhr

    phoenix

    Marokko - In den magischen Orten der Macht

    Der Film führt in die Königsstädte Rabat - die Hauptstadt Marokkos - und Meknes, das der Herrscher Moulay Ismail 1672 zur Residenzstadt ausbaute. Hier, in den Ausläufern des Mittleren Atlas, im fruchtbaren Hügelland, liegt Meknes, Königsstadt wie Rabat, und von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.
  • Samstag, 11. September, 16:15 Uhr

    phoenix

    Marokko - Auf den Straßen der alten Berbervölker

    Von der Hafenstadt Essaouira aus geht die Reise über die alten Berber- und Karawanenstraßen in den Anti-Atlas, wo das Tal der Ammeln liegt, eines Berberstammes, der seine Lehmdörfer in rotglühende Felsmassive gebaut hat. Am Ende des fruchtbaren Draa-Tals enden auch die Straßen Marokkos - die Wüste beginnt.
  • Samstag, 11. September, 17:00 Uhr

    phoenix

    Marokko - Im Bann des Hohen Atlas

    Der Gebirgszug des Hohen Atlas trennt den Norden des Königreichs vom Süden, die fruchtbaren Regionen von den Wüsten des Vor-Sahara-Landes. Doch auch Teile des Südens werden von ihm mit Wasser versorgt. Hier entstanden Oasen und Städte, wie die berühmte Königsstadt Marrakesch.
  • Samstag, 11. September, 17:45 Uhr

    phoenix

    Essaouira, Marokko - Wo der Sand das Meer trifft

    1765 läßt Sultan Sidi Mohamed Ben Abdellah an der marokkanischen Atlantikküste eine Stadt bauen. Der Ort ist gut gewählt, die Umgebung schon über 2000 Jahre besiedelt. Das fruchtbare Hinterland, bewirtschaftet von Berbern, garantiert den Nachschub. Ein idealer Platz für einen Hafen.
  • Sonntag, 12. September, 10:35 Uhr

    ARTE

    Vertiges

    Flamenco ganz und gar

    Der Filmemacher Tony Gatlif wurde in Algier, in einer ursprünglich aus Andalusien stammenden Sinti und Roma-Familie geboren und lebt heute in Frankreich. Seine Kultur beeinflusste einen Großteil seines filmischen Werks. Bekannt wurde er als Regisseur von Filmen wie "Latcho drom" ("Guten Weg!"), "Vengo", "Gadjo Dilo" ("Geliebter Fremder") und "Exil". Sein Film "Transylvania" gestaltet sich erneut als musikalische Reise. Diesmal führt sie ihn vom Balkan über Andalusien bis zum Orient auf der Suche nach der "Seele" der Musik jenes Volkes, dem auch seine Vorfahren angehören. In Tony Gatlifs Performance "Vertiges" erklingen Frauengesänge, zum Beispiel der von La Caita vorgetragene Cante jondo sowie "Zigeuner"- und Sufi-Lieder, gesungen von Erika Serre beziehungsweise Samar Charifi. Die typischen Instrumente sind Flamencogitarre, Cajón, Geige, Ud, Daf, Ney und Derbuka. Tanzende Derwische, orientalische Tänzer und Zigeuner-"Bailaores" - wie beispielsweise der atemberaubende José Maya - wirbeln über die Bühne. "Ich habe in dieser Aufführung sämtliche Musik vereint, die mich von Kindheit an prägte", erklärt Gatlif, "natürlich den Flamenco, aber auch die Sufi-Musik, aus der die Musik hervorgegangen ist, die ich liebe. Die Musik der Sinti und Roma habe ich immer als Trance empfunden. Die Flamenco-Musik von der Bulería bis zur Siguiriya beginnt wie eine Flamme. Der Rhythmus steigert sich, gewinnt die Herzen und lässt sie Feuer fangen, bis sie in eine Art Rausch verfallen." Eine mitreißende und schwindelerregende Mischung, der man sich nicht entziehen kann. .
  • Sonntag, 12. September, 20:15 Uhr

    ARTE

    Casablanca

    Reihe: Themenabend: Casablanca - Die wahre Geschichte
    Das Café Américain ist Treffpunkt für Menschen aus vielen Ländern Europas, die der Zweite Weltkrieg nach Casablanca verschlagen hat. Von hier aus hoffen sie, über Lissabon nach Amerika zu gelangen. Gültige Ausreisepapiere hat keiner von ihnen, darum sind sie auf die Hilfe zwielichtiger Gestalten wie Ugarte angewiesen, der ebenfalls im Café Américain verkehrt. Der Besitzer der Bar, Rick Blaine, der früher in Spanien gegen die Faschisten gekämpft hat, ist mit den Jahren zum trinkenden Zyniker geworden. Er hat es nie verwunden, dass die schöne Ilsa Lund, die er kurz vor dem Einmarsch der Deutschen in Paris kennenlernte, ihm damals nicht gefolgt ist. Eines Nachts taucht Ilsa plötzlich in Ricks Café auf. Sie ist mit ihrem Mann Victor Laszlo, einem ungarischen Widerstandskämpfer, nach Casablanca gekommen. Die beiden werden von Gestapoagenten verfolgt, die ihre Flucht nach Amerika unbedingt verhindert wollen und den opportunistischen französischen Präfekten Renault dementsprechend unter Druck setzen. Nur einer kann Laszlo zur Flucht verhelfen: sein potenzieller Widersacher in Sachen Liebe, Rick Blaine. .

    Das spannende, zuweilen witzige Melodram mit zeitgeschichtlichem Hintergrund besticht durch optisches Raffinement, darstellerische Präzision, dramaturgisches Timing und dichte Atmosphäre (Lex. des Internat. Films).

  • Montag, 13. September, 02:45 Uhr

    hr-fernsehen

    Heimatgerichte aus dem grünen Spanien

    Kochreportage

    Kochreportage von Nina Thomas Apfelwein gibt es nicht nur in Frankfurt und Umgebung - auch in Nordspanien ist Sidra, wie er sich dort nennt, ein Nationalgetränk. Die Apfelweinlokale heißen Sidreria. Dort geht es gleichfalls lustig zu und doch ganz anders als hierzulande. Denn der Sidra muss in hohem Bogen eingegossen - nicht mit Bembel und "Faulenzer" - und dann sofort getrunken werden. Es gibt würzigen Käse dazu und Maisküchlein mit Blutwurst. Die Filmautorin Nina Thomas besucht mit einer Reisegruppe große und kleine Apfelweinproduzenten und zeigt die heimischen Gerichte. Asturien, das grüne Land am Atlantik, hat aber noch mehr zu bieten: Fische und Meeresfrüchte. Auch gegrillter Tintenfisch mundet zum Sidra.
  • Mittwoch, 15. September, 00:30 Uhr

    SWR Fernsehen BW

    Sarah Wiener in Marrakesch

    Reihe: Länder - Menschen - Abenteuer

    Im Frühherbst 2006, mit Beginn der muslimischen Fastenzeit, reiste die Berliner TV-Köchin Sarah Wiener nach Marokko. Sie wollte den Fastenmonat Ramadan in Marrakesch erleben, der alten Handelsstadt am Fuße des Atlasgebirges, Marokkos Touristenziel Nummer eins. Ein SWR-Fernsehteam begleitete sie. Der Ramadan gebietet anders als die christliche Fastenzeit Enthaltsamkeit nur für die Zeit zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang. In den Stunden dazwischen darf hemmungslos geschlemmt werden. Zu keinem anderen Anlass wird in muslimischen Ländern so viel gekocht, so viel gegessen, an Gewicht zugelegt und so viel Geld für Nahrungsmittel ausgegeben wie im Ramadan. 30 Tage fasten heißt 30 Tage Festessen. Für die Gastronomin Sarah Wiener eine ideale Gelegenheit also, hinter die Geheimnisse der arabischen Küche zu kommen. Die Kamera folgt ihren Streifzügen durch die Welt der Genüsse, bei denen sie nicht nur orientalische Rezepte kennen lernt, sondern auch die Rituale des islamischen Glaubens - und vor allem neugierig eintaucht in die Welt der marokkanischen Frau. Der traditionelle Aufenthaltsort für Frauen ist in Marrakesch das Riad, das um einen baumbestandenen Hof herum gebaute, großbürgerliche Stadthaus. Wenn sich am Ende einer oft dunklen Gasse die Türen in ein Riad öffnen, dann ist es, als täte sich ein Tor zu Tausendundeiner Nacht auf: mit Mosaiken verzierte Wände und Decken, kostbare Teppiche und - nach Sonnenuntergang - reich beladene Tische. Bis vor wenigen Jahrzehnten durften marokkanische Frauen ihren Riad nicht verlassen, erst seit kurzem genießen sie größere Freiheiten. Umso stärker ist ihre Stellung innerhalb des Hauses, hier haben sie das Sagen, zelebrieren ihre Speisen und feiern ihre Feste. Hier absolviert Sarah Wiener einen Crash- und Intensiv-Kurs in der Kultur und Küche des Orients. Hier ist alles hand- und hausgemacht, erfordert viel küchenhandwerkliches Können, die Kenntnis der überlieferten Rezepte, Hingabe und Geduld.
  • Donnerstag, 16. September, 00:20 Uhr

    SF 1

    Ein Fuss in Europa

    Regisseur Leo Pauwels erkundet die europäische Exklave Ceuta in Marokko und besucht 54 indische Flüchtlinge, die seit acht Monaten in kleinen Camps im Wald leben - in jener unmenschlichen Grauzone zwischen Asyl und Abschiebung.
  • Donnerstag, 16. September, 11:55 Uhr

    Nat Geographic

    Reiseführer für Genießer

    Folge 13, Innovation und Tradition - Die Küche Andalusiens(Spanish Roots)

    Andalusien ist das Land des Flamencos und der Stierkämpfe - und die Heimat klassischer spanischer Gerichte. Der berühmte Schinken, der Jamon Iberico, kommt von hier. Die mittlerweile weltweit geliebten Tapas, Gazpacho und natürlich der ursprünglich aus der Stadt Jerez stammende Sherry bilden die traditionelle Grundlage der andalusischen Küche. Wie sich Tradition und Moderne zu köstlichen Innovationen vereinen lassen, zeigt die heutige Ausgabe von "Reiseführer für Genießer".

    Die Reportagereihe "Reiseführer für Genießer" unternimmt kulinarische Expeditionen rund um den Globus, auf denen dem Zuschauer das Wasser im Munde zusammenlaufen wird. In 20 Folgen lüftet der preisgekrönte Dokumentarfilmer James Beard lang gehütete Geheimnisse regionaler Küchenmeister und zeigt, wo und wie hochgeschätzte Spezialitäten wie Neuseelands reinster Blütenhonig oder der Parmesankäse hergestellt werden.

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