„Lebendige“ Motive, neue Perspektiven und spannende Bildkompositionen
Unsere Foto-Reise führt Sie nach Granada, in die faszinierende Stadt am Fuße der Sierra Nevada. Bis in die heutige
Zeit finden sich in Andalusien Spuren der Jahrhunderte andauernden maurischen Herrschaft. Ein eindrucksvolles
Zeugnis davon liefert Granada. Mit ihrer Kombination aus historischer Architektur und andalusischem Leben bietet
die Stadt eine einzigartige Kulisse und unzählige Motive für jeden Fotobegeisterten.
Bei unserer kreativen Foto-Reise geht es darum, Landschaften oder Stadtbilder, Menschen und Situationen
mit dem Blick des Fotografen zu entdecken. Die Wahrnehmung der Teilnehmer wird geschärft für das Besondere,
für neue Perspektiven und einen interessanten Bildaufbau.
Die Semana Santa (Heilige Woche) ist der spanische Begriff für die Karwoche und diese Tradition geht auf das 16. Jahrhundert zurück. In Andalusien finden die traditionellen Prozessionen unter großer Anteilnahme der Bevölkerung statt. Geschmückte Altäre, Heiligenstatuen, wertvolle Seidengewänder, Emotionen, frische Blumen, große Symbolik, Kerzen und Massen von Menschen.
Nach unserer Ankunft in Málaga fahren wir nach Granada, die Stadt am Fuße der Sierra Nevada. Bei einem gemeinsamen Abendessen erfahren wir mehr über das Programm der Foto-Reise und lernen die Reise-Workshop-Leiterin und die Gruppe kennen.
140 km. 6 Übernachtungen in Granada
Erster Teil des Einführungskurses: Was macht ein Foto besonders, lebendig und spannend?
Inwieweit ist die Technik von Bedeutung? Wie „komponiere“ ich ein Bild?
Danach gehen wir in die Alhambra, das beeindruckendste Zeugnis
islamischer Baukunst in Andalusien. Der Palast mit prunkvollen Sälen, prächtigen Innenhöfen mit
zierlichen Säulenhallen, Gärten mit Wasserspielen, Bädern, Wohnhäusern und Moscheen erscheint
wie aus einem Märchen aus Tausendundeiner Nacht. Danach geht es zum Palacio de Generalife
mit seinen Gartenanlagen, der einst die Sommerresidenz der Nasriden Emire von Granada war.
Zweiter Teil des Einführungskurses. Anschließend geht es in die Alpujarras. Nach der Eroberung Granadas durch die Christen zogen sich die Mauren in die schroffe Gebirgswelt der Alpujarras zurück. Die typisch maurische Dorfstruktur und die uralten Bewässerungssysteme zeugen noch heute von dieser Zeit. Auf den terrassierten Hängen wachsen Pflanzen, die einst von den Mauren hier eingeführt wurden: Zitronen-, Orangen-, Mandel-, Maulbeer- und Kastanienbäume. Mit ihren Flachdächern, die oft als Terrasse für die darüber liegenden Häuser dienen, erinnern die Dörfer eher an den Atlas in Marokko als an andere spanische Regionen. Die Region bietet mit ihren bergigen Landschaften und weiß getünchten Häusern ein Fülle von spektakulären Fotomotiven.
150 km.
Dritter Teil des Einführungskurses: Wir besuchen das auf einem Hügel gelegene, ehemals maurische Viertel von Granada (Albayzín), das auf das 13. Jahrhundert zurückgeht. Der Aufstieg zum Aussichtspunkt San Nicolas führt uns durch ein orientalisches Gassenlabyrinth und endet mit einem großartigen Panoramablick auf die Alhambra. Im benachbarten Viertel Sacromonte findet wir die Cuevas, Höhlenwohnungen, die teilweise bis zum heutigen Tage bewohnt sind. Der Besuch des Centro de Interpretación del Sacromonte bietet einen Überblick über das Leben der Bewohner im 19. Jahrhundert. Den Tag beschließen wir mit einem nächtlichen Besuch der Alhambra und halten bei nächtlichen Aufnahmen das „zweite Gesicht“ der roten Burg fest.
Zusammen mit einem lokalen, deutschsprachigen Stadtführer erkunden wir die Stadt mit ihren historisch bedeutsamen Bauten verschiedenster Epochen und erfahren viel über Geschichte, Hintergründe, Leben und Alltag. Wir begeben uns gemeinsam auf einen fotografischen Streifzug durch Granada. Am Abend analysieren wir die gemachten Bilder und erarbeiten Verbesserungsmöglichkeiten.
Wir besuchen eine Flamencoschule mitten im Albayzín, ein Labyrinth aus Höhlen, Treppen und Terrassen. Hier erlernen Spanier und Ausländer, Gitanos und Payos (Nicht-Zigeuner), Anfänger und Profis die Kunst des Flamenco. Auch bekannte, lokale Größen treffen sich hier zum Proben. Speziell für uns werden Künstler Modell stehen und tanzen, damit wir die fotografischen Möglichkeiten der Bewegung erarbeiten. Den Tag rundet eine anschließende, professionelle Flamenco-Darbietung am Abend ab.
140 km.
Die Reisedetails finden Sie hier im pdf-Format zum Herunterladen:
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Für die Wanderungen werden ein Tagesrucksack, entsprechende Kleidung und Wanderschuhe oder ähnlich festes Schuhwerk mit guter Profilsohle benötigt. Für den Fotoworkshop sind digitale und/oder analoge Kameras sowie entsprechendes Filmmaterial Voraussetzung. Wenn vorhanden, ist auch ein Stativ von Vorteil. Kameras und Fotomaterial werden nicht vom Veranstalter gestellt.
Eine fachkundige Reise- und Workshopleitung führt Sie durch die faszinierende Stadt Granada und die Alpujarras.
Hauptziel des Geotoura-Foto-Workshops ist die Schulung des fotografischen Blickes. Vorkenntnisse sind nicht
unbedingt erforderlich. Die Schwerpunkte der Bildgestaltung liegen im Portrait, der Reportage, den Menschen in
ihrer Umgebung, sowie in Landschafts- und Stadtansichten.
Entdecken Sie die gestalterischen Grundprinzipien, mit denen gelungene Bilder komponiert werden. Lernen Sie
typische Fehler vermeiden und mit bewusster Motivauswahl, unter Ausnutzung der verschiedenen Lichtstimmungen
und durch Perspektivwahl zu besseren Bildern zu kommen.
Dieser Workshop ist nicht technikfixiert, sondern möchte Ihre Kreativität in der Bildgestaltung fördern.
Vom 2. bis 4. Tag findet jeweils ein etwa zweistündiger Einführungskurs statt mit folgenden Inhalten.
Was macht ein Foto besonders, lebendig und spannend?
Inwieweit ist die Technik von Bedeutung?
Wie „komponiere“ ich ein Bild?
Ab dem 5. Tag, nutzen Sie den ganzen Tag zum Fotografieren, damit Sie intensiv arbeiten und das Gelernte umsetzen können. Am Abend selektieren Sie ihre Fotos mit Hilfe der Workshopleitung und besprechen anschließend die Ergebnisse und diskutieren Verbesserungsmöglichkeiten.
Menschen, die gerne fotografieren und ihre Leidenschaft mit kulturellen Erfahrungen und einer Reise verbinden wollen.
Für den Fotoworkshop sind digitale und/oder analoge Kameras mit Objektiven von Weitwinkel bis lange Optik sowie entsprechendes Filmmaterial Voraussetzung. Ebenso entsprechendes Zubehör wie Batterien, mehrere Speicherkarten à ca. 4 Gigabyte und ein Kartenlesegerät. Für die Nachtaufnahmen der Alhambra ist ein Stativ von Vorteil. Kameras und Fotomaterial werden nicht vom Veranstalter gestellt. Außerdem benötigen Sie festes Schuhwerk und einen Tages- oder Fotorucksack.
Das einem Hostal angeschlossene, charmante Hotel Lima ist der ideale Ausgangspunkt, um die Stadt zu erkunden. Es liegt im historischen Stadtkern, so dass alle wichtigen Monumente in wenigen Minuten Fußweg erreichbar sind. Alle Zimmer sind mit Bad/WC, TV und Klimaanlage ausgestattet. Bei der Restaurierung des Gebäudes mit einer mehr als 200-jährigen Geschichte, wurde Wert auf Stil und die Verarbeitung hochwertiger Materialien gelegt.
Auf unserer Reise möchten wir Sie mit der regionalen Küche Andalusiens vertraut machen. Neben einem Frühstück ist entweder ein Mittagessen oder ein Abendessen im Preis enthalten.
Wir fliegen vorzugsweise mit der Fluggesellschaft Lufthansa, Mitglied der Star Alliance,
von Frankfurt direkt nach Málaga. Für die meist kurzen Fahrten vor Ort haben wir jeweils Transfers organisiert.
Aus ökologischen Gründen empfehlen wir die Zuganreise nach Frankfurt. Auf Anfrage erhalten Sie bei uns ein
Rail&Fly Ticket, das im gesamten Netz der Deutschen Bahn gültig ist. Das Rail&Fly Ticket ist 24 Stunden vor
und nach Abflug bzw. Ankunft gültig.
Da jeder Flug zur Klimaerwärmung beiträgt, möchten wir Sie auf die Initiative „atmosfair“ hinweisen. Durch eine freiwillige Zahlung können Sie die Klimaschutzprojekte von „atmosfair“ unterstützen.
Teilnehmerzahl: 6 - 12
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Weitere Hinweise zur Buchung finden Sie auf der Seite «Buchungsablauf».
Programmänderungen, die den Charakter der Reise nicht verändern, vorbehalten.