Kalifale Stätten und Natur in Marokko und Andalusien
Auf unserer 15-tägigen Reise durch Marokko und Andalusien entdecken Sie kontrastreiche Naturlandschaften, maurische Kultur und arabisch-spanische Lebensart. Zu den Höhepunkten gehören die Hassan II Moschee in Casablanca, Marrakech die „Perle des Orients“, die atemberaubende Königsstadt Fès, sowie auf andalusischer Seite Sevilla mit seiner Giralda, die Moschee-Kathedrale Mezquita in Córdoba und die Palast- und Gartenanlage Alhambra in Granada. Lassen Sie sich auf unserer Reise mit allerlei kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnen und von einer Marokkanerin in die Geheimnisse ihrer Kochkunst einweihen.
Nach der Ankunft am Flughafen Casablanca werden wir auf der Fahrt zum Hotel von unserem Reiseleiter und den nächtlichen Eindrücken der Metropole Casablanca auf den kommenden Urlaub eingestimmt.
Unsere Stadtrundfahrt durch Casablanca beginnt mit der großen Hassan II Moschee, eine der größten Moscheen der Welt, die wir auch von innen besichtigen, bevor wir dann die Prachtstraßen und den geschichtsträchtigen Platz Mohamed V erleben. Anschließend geht die Fahrt in die Königsstadt Marrakech, wo wir am Abend über den Platz Djemaa el Fna schlendern, der sich mit einbrechender Dämmerung durch zahlreiche Garküchen in ein riesiges Straßenrestaurant verwandelt.
Heute sehen wir einige Kleinode maurischer Baukunst: die Koutoubia-Moschee, den Bahia Palast, die Gräber der Saaditen und die Ben Youssef Medersa (eine Koranschule). Im Gassenlabyrinth der Medina schauen wir Handwerkern bei der Arbeit zu, die noch heute wie ihre Vorfahren vor Jahrhunderten arbeiten. Wir bestaunen die zu farbigen Pyramiden gehäuften Gewürze, Berge von Datteln, Obst und Gemüse. Am Abend genießen wir in einem Palastrestaurant in marokkanischem Ambiente traditionelle Gerichte, die neu interpretiert dargeboten werden.
Am Vormittag werden wir durch eine erfahrene Köchin in die Geheimnisse der marokkanischen Küche eingeführt. Die von uns selber zubereiteten Köstlichkeiten verspeisen wir dann bei einem gemeinsamen Mittagessen. Im Anschluss besuchen wir den Botanischen Garten Jardin Majorelle. Hier finden sich Pflanzenarten aus allen Kontinenten und traumhafte Oasen der Stille inmitten der quirligen Stadt.
Auf der Fahrt von Marrakech nach Fès passieren wir heute eines der wichtigsten Anbaugebiete für Obst und Gemüse in Marokko. Kurz vor Fès erreichen wir Azrou. Im Forêt des Cèdres können wir bei einem Spaziergang viele frei lebende Makaken-Affen sehen. In der Nähe von Ifrane kommen wir an der höchsten Zeder Marokkos vorbei. Das hochgelegene Ifrane erstaunt durch seine europäische Architektur.
Fès ist die älteste und an Kunstschätzen wie auch Baudenkmälern reichste der vier marokkanischen Königsstädte. Wir sehen die prächtig geschmiedeten Tore des Königspalastes, schlendern durch das ehemalige Judenviertel und besichtigen eine Medersa und die Altstadt Fès El Bali mit ihren zahlreichen Moscheen, Plätzen, verwinkelten Gassen und Brunnen. Wir besuchen eine Mosaikwerkstatt, in der das traditionelle Handwerk für die Ausgestaltung maurischer Bauwerke lebendig wird. Abends essen wir in einem Palastrestaurant und lernen dort die Fassi-Küche, die regionalen Spezialitäten von Fès kennen.
Meknès ist ein wichtiges Handels- und Handwerkszentrum und durch sein ganzjährig mildes Klima auch bekannt für Oliven- und Weinanbau. Unser Stadtrundgang beginnt am „Bab El Mansour“, dem prachtvollen dreibogigen Stadttor. Die Souks der Stadt gehören zu den schönsten und ursprünglichsten des Landes und bieten das gesamte Sortiment des lokalen Kunsthandwerks. Im Anschluss führt unsere Reise in die Landeshauptstadt Rabat. Den Abend beschließen wir in einem am Ufer des Oued Bou Regreg gelegenen Fischrestaurant.
Während unserer Stadtbesichtigung sehen wir den Königspalast, das Grabmal von Mohammed V und den Hassan-Turm, die Kasbah Oudaia und die Stadtbefestigung, die im 17. Jh. von den Andalusiern errichtet worden war. Das kleine gepflegte Fischerdörfchen Asilah mit seiner spanisch-maurischen Altstadt ist Anziehungspunkt für zahlreiche Künstler deren Werke manchmal an den Mauern der Häuser bewundert werden können. In Tanger essen wir in einem typisch marokkanischen Restaurant mit exzellenter Küche und treffen hier unseren Reiseleiter, der uns auf andalusischer Seite begleiten wird.
Heute lernen wir Tanger bei einem Streifzug durch die Stadt kennen, besuchen das Cap Spartel und die Herkulesgrotten. Am Hafen endet der marokkanische Teil unserer Reise. Wir setzen mit der Fähre nach Spanien über und legen auf dem Weg nach Sevilla einen Zwischenstopp in dem hübschen weißen Dorf Vejer de la Frontera, mit seinen engen, gewundenen Gassen ein. Den Abend verbringen wir bei einem gemeinsamen Essen.
Eine professionelle Stadtführung bringt uns zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt, wie der Kathedrale mit dem Glockenturm (der Giralda) und der Alcázar, einem beeindruckenden Festungspalast mit kunstvoll angelegten Gärten. Am Nachmittag können Sie die Stadt mit ihren Parks, Museen, Plätzen und Cafés auf eigene Faust erkunden, bevor wir uns am Abend den für Andalusien typischen Tapas widmen.
Heute geht es zunächst in den Naturpark Sierra de Hornachuelos. Eine kleine Wanderung lässt uns die typische Flora und Fauna des mediterranen Gebirges erleben. Nach einer kulinarischen Stärkung in dem kleinen Ort Hornachuelos geht es weiter nach Córdoba. Bei einer exklusiven Führung durch das Casa Andalusí erfahren wir Details über die arabische Kultur und Tradition in Spanien.
Die „Stadt der Kalifen“ mit der berühmten Mezquita, dem alten Judenviertel, der „Judería“ und zahlreichen anderen Sehenswürdigkeiten begeistern uns ebenso wie die nahe Córdoba gelegene „Ruinenstadt der Kalifenzeit“ – Medina Azahara. Am späten Nachmittag fahren wir nach Granada und erkunden am Abend gemeinsam den Albaicín, das alte maurische Viertel von Granada.
Heute besuchen wir die Alhambra, die letzte Bastion der Mauren mit ihren Palast- und Gartenanlagen – die Krönung islamischer Handwerkskunst. Bei der professionellen Stadtführung am Nachmittag besuchen wir die Kathedrale, die Capilla Real, die Baños Arabes, die arabischen Bäder und die ehemalige Karawanserei Corral del Carbón, mit ihrem monumentalen Eingangstor. Am Abend erleben wir eine professionelle Flamenco- Darbietung.
Die kleinen Orte in den Alpujarras waren das letzte Refugium der Mauren auf europäischem Boden. Auf einer Wanderung lernen wir malerische, ursprüngliche Dörfer maurischer Architektur sowie traditionelles Handwerk und lokale Spezialitäten kennen. Die Architektur der Häuser, die verwinkelten, oft steil ansteigenden Gassen und herrliche Ausblicke auf die schneebedeckten Gipfel der Sierra Nevada sind von ganz besonderem Reiz. Den letzten Abend verbringen wir gemeinsam bei einem Abendessen in besonderem Ambiente.
Bevor wir Andalusien verlassen, werfen wir vom Gibralfaro noch einen Blick auf die Küste und die Provinzhauptstadt Málaga.
Die Reisedetails finden Sie hier im pdf-Format zum Herunterladen:
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