Eine Reise durch das Herz Spaniens und die Naturschönheiten der Extremadura
Unsere 11-tägige Rundreise führt Sie nach Madrid, zu geschichtsträchtigen Stätten in Zentralspanien und der Extremadura. Die königlichen Gräber des El Escorial, das imposante römische Aquädukt in Segovia und die beeindruckenden Baudenkmäler der Universitätsstadt Salamanca werden Sie genauso begeistern wie die legendäre Brücke von Alcántara und unberührte Stätten und Naturlandschaften der Extremadura. Die Route bietet neben Cáceres, Trujillo und Toledo noch viele weitere „Leckerbissen“, die Ihre Reise zu einem besonderen Erlebnis werden lässt.
Nach der Ankunft fahren wir zunächst ins Hotel. Am späten Nachmittag gewinnen Sie bei einem Streifzug einen ersten Eindruck von der Hauptstadt Spaniens. Bei einem gemeinsamen Abendessen erfahren Sie dann mehr über den Reiseleiter und den Ablauf Ihrer Reise.
2 Übernachtungen in Madrid.
Bei einer geführten Stadterkundung lernen Sie die vielen Facetten der quirligen Kulturmetropole kennen. Die einzelnen Viertel beeindrucken mit Monumentalbauten, großen Plätzen und weitläufigen Gärten, während das Prado-Museum eine quantitativ und qualitativ einmalige Sammlung spanischer Malerei bietet. Madrid bietet eine blühende Flamenco-Szene, die sowohl traditionelle als auch moderne Flamenco-Stile umfasst. Erleben Sie am Abend eine professionelle Flamencoaufführung.
Heute besuchen wir zunächst die monumentale Gesamtanlage des Monasterio de El Escorial mit Spaniens königlichen Grabstätten. Unser nächstes Ziel, die Weltkulturerbe Stadt Segovia, wird geprägt von seinem römischen Aquädukt, dem Alcázar und einem großflächigen alten Judenviertel, das im Süden zwischen dem Convento Corpus Cristi (der ehemaligen Hauptsynagoge) und der Kirche San Andrés entlang des Wehrgangs der Stadtmauer verläuft. Am Abend erreichen wir dann die berühmte Universitätsstadt Salamanca, die Stadt des Wissens und der Kultur.
280 km. 1 Übernachtung in Salamanca.
Heute besichtigen wir zunächst die Sehenswürdigkeiten der „goldenen Stadt“ Salamanca. Die Fassaden der Kathedralen, Paläste und Kirchen im Stadtkern sind aus goldfarbenem Stein, die wegen ihrer Einzigartigkeit durch die Unesco zum Kulturgut der Menschheit erklärt wurde. In dem pittoresken Bergdorf Candelario genießen Sie in klassischem Ambiente hochwertige regionale Spezialitäten. Nach dem Essen erkunden wir den Ort, der für sein großes Judenviertel und seine volkstümliche Architektur bekannt ist – die Batipuertas, spezielle Türen, fehlen an kaum einem Haus. In Hervás, dem Hauptort des Tals von Ambroz, erwartet uns eine weitere Judería, deren kleine Gassen mit Fachwerkhäusern aus Lehmstein und Kastanienholz wir bei einem Spaziergang auf uns wirken lassen.
100 km. 2 Übernachtungen in Hervás.
Nach dem Besuch der farbenfrohen „Geisterstadt“ Granadilla, von dessen Wehrturm sich beeindruckende Panoramablicke bieten, folgt ein Spaziergang entlang des S tausees Embalse de Gabriel y Galán, für dessen Bau die Bewohner 1966 auf Francos Befehl umgesiedelt wurden. Nach einem Picknick geht es zurück nach Hervás, wo der Nachmittag zur freien Verfügung steht. Am Abend genießen wir bei einem gemeinsamen Abendessen die regionalen Spezialitäten.
50 km.
Ein Spaziergang durch Plasencias mittelalterliche Straßen führt vorbei an zahlreichen Adelspalästen, der prachtvollen Kathedrale und dem wichtigsten Treffpunkt der Stadt, der Plaza Mayor. Nach dem Mittagessen fahren wir in das Naturschutzgebiet Los Barruecos, in dem unzählige Weißstörche auf den Granitfelsen nisten. Im Museum Vostell lernen wir die Werke dieses exzentrischen Künstlers kennen. Am Abend werfen wir einen Blick auf die berühmte römische Brücke von Alcántara.
190 km. 2 Übernachtungen in Alcánatara.
Extremadura hinter den Kulissen...
Der Ort, in dem u.a. der Weißstorch überwintert, wurde 1997 von der Stiftung Europäisches Naturerbe zum Europäischen Storchendorf erklärt. Mit dieser
Auszeichnung wird der Einsatz der Gemeinde für den Erhalt des Lebensraums der Tiere gewürdigt, zu dem auch das Naturschutzgebiet Los Barruecos gehört,
in dem sich zahlreiche Störche auf den Spitzen der Felsformationen niedergelassen haben.
Museo Vostell:
Seit 1976 sind die Werke von Wolf Vostell in der ehemaligen Wollwäscherei in einmaliger Naturkulisse untergebracht, so dass sich in und um dieses Museum nach
dem Motto des Künstlers Kunst und Leben vereinen. Vermeintlich Gegensätzliches zusammenzubringen, ist Programm bei Vostell, der bei Happenings im Dorf
auch Avantgarde-Kunst und bäuerliche Kultur aufeinandertreffen ließ.
Heute erkunden wir bei einer kleinen Wanderung die nahe der portugiesischen Grenze gelegene Naturlandschaft um Alcántara, die zum Naturpark Tajo Internacional gehört. Am Nachmittag besuchen Sie die eindrucksvolle Ruine des ehemaligen Ordenssitzes der Ritter von Alcántara mit seinem doppelgeschossig arkadierten Kreuzgang.
In Cáceres erkunden wir das von einem Mauerring mit zwölf Türmen umgebene Barrio monumental samt seiner mittelalterlichen Bauten. Nach dem Mittagessen erkunden wir Trujillo, die Heimat der Konquistadoren. Hier erwarten uns zahlreiche Adelspaläste und Kirchen, die von der Blütezeit der Stadt im 16. Jahrhundert zeugen. Vom Castillo bietet sich ein Panoramablick auf die umgebende Landschaft. Dann geht es weiter nach Mérida, wo wir den Tag mit einem romantischen Spaziergang am Fluss beschließen.
200 km. 2 Übernachtungen in Merida.
Mérida, oft als „spanisches Rom“ bezeichnet, birgt Relikte aus römischer Zeit, die zu den am besten erhaltenen archäologischen Schätzen Spaniens zählen. Diese werden uns bei einer Führung vorgestellt. Die Fahrt nach Zafra führt uns vorbei an weiten Dehesas, immergrünen Eichenwäldern, in denen das Iberische Schwein weidet. Das reizvolle Provinzstädtchen Zafra wird wegen seines andalusischen Charakters mit engen Gassen und weiß getünchten Häusern auch Sevilla la Chica (Klein-Sevilla) genannt. Zwei Plätze mit zierlichen Arkaden und Balkonen, Tore der alten Stadtmauer und der wuchtige Alcázar verleihen der Stadt ein ganz besonderes Ambiente.
120 km.
Heute besuchen wir zunächst eine Secadero, eine Schinkentrocknerei, bei der wir alles über die Herstellung des Jamón Ibérico, den bekannten Schinken Spaniens erfahren. Danach geht es ins kastilische Toledo. Spaniens älteste Hauptstadt vereint exemplarisch muslimisches, jüdisches und christliches Erbe und gilt daher als „Stadt der drei Kulturen“. Nach einem Spaziergang durch die geschichtsträchtigen Gassen beschließen wir diesen Tag mit einem Abendessen in besonderem Ambiente
300 km. 1 Übernachtung in Toledo.
Spanien hinter den Kulissen...
Der Vormittag steht zur freien Verfügung, bevor es dann zum Flughafen geht.
60 km.
Die Reisedetails finden Sie hier im pdf-Format zum Herunterladen:
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