Kulinarische Genüsse und luxuriöse Hotels in Kastilien und der Extremadura
Unsere 11-tägige Rundreise startet in Madrid, führt Sie durch die nahezu unberührte Extremadura mit ihren kulturellen Reichtümern und endet im geschichtsträchtigen kastilischen Toledo. Sie sehen ursprüngliche Landschaften, besuchen malerische Städte und bedeutende Kulturdenkmäler. So erwartet Sie etwa der Naturpark Monfragüe, das „Europäische Storchendorf“ Malpartida de Cáceres, Cáceres selbst, eine alte Ritterstadt, Trujillo, die Stadt der Konquistadoren, römische Ausgrabungen in Mérida und Cáparra. Sie übernachten in luxuriösen historischen Unterkünften und genießen in erstklassigen Restaurants die vielen kulinarischen Köstlichkeiten der Region.
Nach der Ankunft in Madrid haben wir die Möglichkeit uns bei einem Streifzug durch die Hauptstadt auf den Urlaub einzustimmen. Den Abend verbringen wir bei typisch spanischer Gourmetküche in einem Michelin- Sterne-Restaurant.
2 Übernachtungen in Madrid.
Während einer geführten Stadtbegehung lernen wir die vielen Facetten der quirligen Kulturmetropole kennen: das Prado-Museum, eine Sammlung spanischer Malerei, die sowohl qualitativ als auch quantitativ einmalig ist, ihre verschiedenen Stadtviertel mit beeindruckenden Monumentalbauten, großen Plätzen und weitläufigen Gärten.
Unsere Fahrt führt durch die fruchtbare Gartenlandschaft La Vera, mit ihren Hügeln, Tälern, Wasserfällen und ihrer üppigen Vegetation. Wir besuchen Cuacos de Yuste und Garganta la Olla: Orte, mit einer für die Region typischen Volksarchitektur. Heute Abend genießen wir die exquisite Küche unseres Landhotels.
280 km. 1 Übernachtung in Jerte.
Heute fahren wir zunächst nach Hervás, das am Río Ambroz gelegen ist. Wir besuchen das ehemalige Judenviertel – die Judería – mit seinen engen, steilen Straßen, Häusern aus Lehmstein und Fachwerk aus Kastanienholz. Vom Wehrturm des Ortes Granadilla bietet sich ein imposanter Blick auf den Stausee Gabriel y Galán, für dessen Bau die Bewohner Granadillas 1966 auf Francos Befehl umgesiedelt wurden. In Robledillo de Gata können wir herrliche Beispiele der Volksarchitektur bewundern. Danach geht es weiter nach Plasencia, wo wir in unserem Hotel, einem alten Konvent aus dem 15. Jh. fürstlich speisen und nächtigen.
180 km. 2 Übernachtungen in Plasencia.
Eine kleine Wanderung entlang der Via de la Plata führt von Oliva de Plasencia zu den Ruinen der römischen Stadt Cáparra mit dem beeindruckenden Triumphbogen. Wir durchqueren dabei das Gebiet einer Finca und sehen dort die „toros bravos“ weiden, die berühmten Kampfstiere. Bei einem Spaziergang durch die mittelalterlichen Straßen von Plasencia lernen wir die Stadt kennen: die alte und die neue Kathedrale, zahlreiche Paläste, den wichtigsten Treffpunkt der Stadt: die Plaza Mayor. Den Tag beschließen wir mit einem exquisiten Essen in einem weitum bekannten Restaurant.
30 km.
Heute erkunden wir den Naturpark Monfragüe. Hier leben noch viele große Raubvögel, wie der Kaiseradler und der Gänsegeier. Danach geht es weiter zu den Störchen von Malpartida de Cáceres. Am Abend essen wir in einem Palast aus dem 14. Jahrhundert, in dem wir auch übernachten.
115 km. 3 Übernachtungen in Cáceres.
Extremadura hinter den Kulissen...
Heute geht es nach Guadalupe mit seinen alten, winkligen Gassen, berühmt aber vor allem als Wallfahrtsort. Ziel der Wallfahrt ist die Heilige Maria von Guadalupe, Schutzpatronin der Extremadura, in der dortigen Klosterkirche, der auch wir einen Besuch abstatten werden. Danach geht es weiter in den von mächtigen Mauern umgebenen Ort Trujillo, die Heimat der Konquistadoren. Adelspaläste und zahlreiche Kirchen sind Zeugen der Blütezeit, die die Stadt im 16. Jahrhundert wegen ihrer Rolle bei der Eroberung Amerikas erlebte. Danach widmen wir uns einer Spezialität der Provinz, dem Käse. Das Abendessen nehmen wir in einem in ganz Spanien bekannten Restaurant mit einem berühmten Weinkeller ein.
170 km.
Extremadura hinter den Kulissen...
Unsere Fahrt führt uns heute nach Mérida, der Hauptstadt der Extremadura, auch das „spanische Rom“ genannt. Die Relikte aus römischer Zeit zählen zu den am besten erhaltenen archäologischen Schätzen Spaniens. Danach fahren wir in die Weinstadt Almendralejo. Dann geht es weiter nach Zafra, das aufgrund seiner andalusischen Atmosphäre auch „Sevilla la Chica“, das kleine Sevilla, genannt wird. Unsere Fahrt durch die Provinz Badajoz führt vorbei an weiten Dehesas, den immergrünen Eichenwäldern, in denen das iberische Schwein weidet. Die Mast mit Eicheln ist es denn auch, durch die der iberische Schinken (Jamón Ibérico) seinen unverkennbaren Geschmack erhält, der ihn in der ganzen Welt berühmt gemacht hat.
280 km.
Spanien hinter den Kulissen...
Bevor wir Cáceres verlassen erkunden wir noch das Barrio monumental. Dieses wird von einem Mauerring mit zwölf Türmen umgeben und birgt in sich zahlreiche Bauten der mittelalterlichen Altstadt. Danach geht es in die älteste Hauptstadt Spaniens, das kastilische Toledo, die „Stadt der drei Kulturen“.
260 km. 2 Übernachtungen in Toledo.
Eine Stadtführung durch Toledo macht uns mit ihrem künstlerischen und historischen Erbe bekannt: Kirchen, Festungen, Paläste, Moscheen und Synagogen – architektonische Zeugnisse der muslimischen, jüdischen und christlichen Bewohner verschiedener Jahrhunderte. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Den letzten Abend verbringen wir bei einem gemeinsamen Abendessen mit regionalen Spezialitäten.
Auf der Fahrt zum Flughafen halten wir in Aranjuez und können in den Gärten des Königlichen Schlosses das Erlebte noch einmal Revue passieren lassen.
85 km.
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