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Das Anbaugebiet der spanischen Almendras zieht sich von Tarragona über Valencia bis nach Málaga. Weitere Anbaugebiete findet man in Granada und Almería, sowie auf den Balearen. Spanien erntet im August und September durchschnittlich 30 000 Tonnen Mandeln pro Jahr. Davon ist ein großer Teil für den Export bestimmt. Der Mandelbaum ist eine robuste, langlebige Pflanze, die jedes Jahr (im Januar) blüht. Der Baum braucht trockene und harte Erde. Seinen Feuchtigkeitsbedarf deckt er über die tief in der Erde sitzenden Wurzeln. Mandelbäume werden am besten aus der veredelten Bittermandel gezogen. Pur sind die Früchte des Bittermandelbaumes nicht zu genießen. Die äußere, fein behaarte Fruchtschicht wird durch die reife Frucht zum Platzen gebracht, wobei der Mandelkern zum Vorschein kommt. Bevor die Früchte auf den Boden fallen, breiten die Bauern unter den Bäumen Tücher aus, die das Aufsammeln erleichtern. Die Mandelkerne wurden früher manuell aus der Schale gebrochen. Heute werden hierzu spezielle Maschinen verwendet. In Spanien gibt es unzählige Mandelsorten, wie Larguetas, Marconas, Planetas, Valencias. Einige wachsen in ganz Spanien, wieder andere nur in bestimmten Regionen. Da die Mandel eine wichtige Proteinquelle ist, ist sie nicht nur lecker, sondern auch gesund. Sie besteht zu 54 Prozent aus Fett, beinhaltet Eisen, Kalzium, Phosphor und Vitamin B. In zwei Mandeln steckt so viel Linolsäure (eine mehrfach ungesättigte Fettsäure, die gut für das Herz-Kreislauf-System ist.) wie in 1,25 Litern Milch.