Ausgabe Mai 2010 des Reise-Newsletters


Guten Tag!

Lisa Wasserstraß

Glücklicherweise bin ich nicht abergläubisch! Die isländische Aschewolke über Europa sowie eine nicht unbedeutende Papierlawine bei Geotoura trafen exakt mit meinem Einstand als Praktikantin hier zusammen und sorgten in den letzten Wochen für einen turbulenten Start. Der Geotoura-Storch auf Sichtflug… und ich mittendrin. Dabei führte den Beweis für den ungebrochenen Humor des Teams, dass den flux eingerichteten Krisen-Ordner alsbald ein Bild des besagten „Wölkchens“ zierte. Während mehr und mehr schlechte Nachrichten im Geotoura- Büro eintrafen, bemühten sich indes alle um bestmögliche Schadensbegrenzung. Die Telefone liefen heiß, nicht zuletzt der Draht zu Gregor Bonk vor Ort in Spanien, der rund um die Uhr im Einsatz war um das Unmögliche doch noch möglich zu machen…. Inzwischen hat sich die Lage natürlich wieder beruhigt und es bleibt Zeit sich anderen Aufgaben zu widmen. Trotz der Launen des Eyjafjallajoküll habe ich die ersten Wochen hier sehr genossen und freue mich auf Kommendes: es heißt sich in das Geotoura-Angebot einarbeiten, Andalusien besser kennenlernen und vieles mehr.
Nun darf ich Ihnen erst einmal den neuen Newsletter vorstellen, der sich dieses Mal neben den Neuigkeiten von Geotoura und Tipps rund um Kulinarisches, Musik und Literatur ganz um den spanischen Stierkampf in der Arena dreht.
Viel Spaß beim Lesen!

Lisa Wasserstraß (Praktikantin bei Geotoura)

Inhalt

Neues von Geotoura

Novedades aus Spanien

Tipps

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Neues von Geotoura

Aschewolken und Flugausfälle: Erfolgreiche Rückholaktionen und Kulanz bei Geotoura

Geotoura-Team

Der Ausbruch des isländischen Vulkans Eyjafjallajoküll und die damit einhergehende Sperrung des europäischen Luftraumes bedeuteten für uns als Reiseveranstalter besondere Herausforderungen und für viele Reisende Unsicherheiten und Strapazen. Doch bereits am 17. April reisten 47 Gäste von Geotoura mit einem Reisebus von Spanien zurück nach Deutschland, weil ihre Flüge gestrichen wurden. Für die Gäste, die noch vor Ort blieben, wurden Unterkünfte organisiert, und sie wurden weiterhin von den Reiseleitern, unserem Mitarbeiter Gregor Bonk und den Leistungspartnern des Unternehmens betreut. In den vergangenen Wochen hat sich das gesamte Geotoura-Team um Möglichkeiten alternativer Rücktransporte gekümmert und für seine Kunden Stornierungen und Umbuchungen getätigt, damit möglichst keine Kosten entstehen. Da bei Geotoura der zufriedene Kunde an erster Stelle steht, wurde eine Kulanzregelung erarbeitet. Die Abwicklung einer solchen Ausnahmesituation ist für uns eine große Herausforderung und die Folgeschäden, die aus einer ausfallenden Saison entstehen können, gravierend. Wir sind erleichtert, dass alle unsere Gäste wieder wohlbehalten zu Hause angekommen sind. Wir möchten uns an dieser Stelle auch noch einmal ganz herzlich bei den betroffenen Gästen für Ihr Vertrauen in unser Unternehmen bedanken!

Julia Berka

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Andalusien und Marokko in einer neuen Geotoura-Reise vereint

Eine der neuen Reisen, die über die Grenzen von Andalusien hinausführen, wird im Oktober 2010 (09.10. bis 23.10.) erstmals stattfinden. Es sind noch Plätze frei! Die Kombinationsreise führt zu kalifalen Stätten und durch Naturlandschaften in Marokko und Andalusien. Geotoura bietet seinen Kunden erstmals die Möglichkeit, in einer Reise verschiedene Kulturen, Städte und Kontinente kennenzulernen, die ähnlich aber doch so verschieden sind. Das Geotoura-Konzept besteht darin, Reisenden die Kultur Andalusiens und seine Menschen näherzubringen. Wer jedoch Andalusien wirklich erfahren will, der sollte auch Marokko bereist haben. Nur so kann ein ganzheitliches Bild über die einzigartige und so vielfältige maurische Kultur entstehen. Und genau das ermöglicht Ihnen der Reiseveranstalter Geotoura, indem er eine neue Reise anbietet, die zu allen Höhepunkten der maurischen Kultur führt. Eine Reise, die Menschen verbinden und zum Nachdenken und Diskutieren anregen soll.

Julia Berka

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Novedades aus Spanien

Stierkampf –

Kunstvolles Ritual mit tödlichem Ausgang oder brutales Gemetzel?

Für die einen ist es sadistische Tierquälerei, für die anderen Tradition, Kulturgut bis Kunst. Die Ambivalenz des Stierkampfes wird aktuell auch in der spanischen Politik sichtbar. Während in Spaniens wirtschaftsstärkster Region Katalonien das Parlament derzeit über ein Verbot von Stierkämpfen berät, denkt die Madrider Regionalregierung darüber nach, das umstrittene Spektakel zum Kulturgut zu erklären und unter besonderen Schutz zu stellen. (SN, dpa, 06.03. 2010)

Viele der Besucher einer Corrida de toros sehen nur den bis aufs Blut gequälten Stier, während die Aficionados die Grausamkeit gegen den Stier nicht wahrzunehmen scheinen. Stierkampf-Freunde und Stierkampf-Gegner verstehen nicht einmal ihre gegenseitigen Argumente. Das, was die eine Seite vorbringt, gerät nicht in den Denkhorizont der anderen. Die Aficionados wollen kein Blut, sondern eine gelungene Interaktion zwischen Torero und Stier sehen, die den Namen Arte, also Kunst, verdient. Um einen Stierkampf verstehen zu können, braucht man eine gute Kenntnis der Bewegungsfähigkeit und Reaktionsweisen des Stiers, und zum anderen ein genaues Wissen um die Möglichkeiten des Toreros, also welche Figuren ein bestimmter Torero mit einem bestimmten Stier ausführen kann. Aficionados bewundern die Stiere, ihre emotionelle Haltung zum Stier ist positiv und sollte im Normalfall ohne jede Spur von Aggressivität sein. Die Argumente gegen die Corrida de toros sind dem Stierkampfanhänger unzugänglich, denn der Kampfstier ist in seinen Augen nur für jenen Moment gezüchtet, in dem er in der Arena auf den Matador stößt.
Es gibt aber nicht nur diejenigen, die der Stierkampf begeistert, sondern auch diejenigen, die sich dagegen aussprechen. Die unterschiedliche Wahrnehmung wird im Gegensatz zu der obigen klischeehaften Beschreibung des Aficionados in einem Zitat aus dem Roman „Der Stierkampf und die traurige Wahrheit“ (Logroño 1962) von Santiago Esteras Gil etwas deutlicher:
Haben Sie je einen Stier in einem Ring sterben sehen? Seine Schultern sind durchtränkt mit Blut, das noch aus seinen Wunden quillt, in denen etwa ein Dutzend Banderillas stecken. Ein Schwert wird tief zwischen den Schulterblättern in den Körper des Stieres gestoßen, während er sich umdreht. Er bewegt sich langsam vorwärts gegen die Barriere. Sein Instinkt warnt ihn davor, zur Mitte zu gehen, wo ihm Schlimmes zugestoßen war. Er will weg von den feuerroten Stiertüchern, die an beiden Seiten von ihm geschwenkt werden; er brüllt auf vor Schmerzen, doch es ist nur ein heiserer Ton, der aus seiner vor Durst brennenden Kehle dringt. Ich beschwöre Sie, denken Sie ernsthaft nach über den schmachvoll grausamen Tod eines Stiers im Stierkampf. (Seite 27)

Torero y toro

Ein Aficionado würde niemals einen Stierkampf so beschreiben. Für ihn ist es kein gleichwertiger Wettkampf, sondern vielmehr eine Tragödie, die für den Menschen die Gefahr des Todes enthält, für das Tier jedoch den sicheren Tod bedeutet. Dass die spanische Corrida de toros mit dem Tod endet, stellt uns vor diese paradoxe Situation der unterschiedlichen Wahrnehmungen. Alle Bräuche werden unterschiedlich wahrgenommen, doch nur die wenigsten enden mit dem blutigen Tod eines Lebewesens. Was für den einen die normale Konsequenz darstellt, ist für den anderen ungerechte Brutalität und Grausamkeit.

Julia Berka

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Interview mit einem Torero aus Granada

Alberto ist heute 31 Jahre alt und kein Torero sondern eigentlich Novillero. Er wurde in Granada geboren, wo er heute auch lebt und in einem Immobilienbüro arbeitet. Alberto wurde bei seinem Debüt als Stierkämpfer in Granada von seinem ersten Stier erwischt und verletzt. 2002 präsentierte er sich in Madrid in Las Ventas, der berühmtesten Stierkampfarena Spaniens, erstmals als Novillero. Aus persönlichen Gründen beschloss er im Jahr 2004 seine Laufbahn als Torero zu beenden. Er blickt auf eine Ausbildung in der Escuela taurina (Stierkampfschule) in Madrid und viele gelungene Novilladas zurück. Im Laufe unseres Gespräches stellte sich allerdings heraus, dass Alberto mit dem Gedanken spielt eines Tages wieder in die Stierkampfarena zurückzukehren, um seine Alternativa zu erhalten und seine Karriere fortzusetzen.

Warum bist du Torero geworden?

Also, ich persönlich, weil meine Familie schon seit jeher sehr viel mit dem Stierkampf zu tun hatte. Und mein Großvater war zu seiner Zeit Banderillero. Er war zwar kein Matador, denn, okay, das ist etwas anderes, aber er besaß wirklich große Afición. Mein Vater war auch ein großer Aficionado. Sagen wir einfach, dass die ganze Familie irgendwie mit dem Toreo verbunden war. Und na ja, mich nahmen sie bereits als ich noch ein kleines Kind war mit zu einem Torero namens Joselito. Ich lernte ihn kennen und somit auch das Ambiente. Sagen wir einfach, wir wurden Freunde. Seit ich klein war, so ungefähr mit 13 Jahren. Vorher übte ich schon ein wenig zuhause, mit einer Decke oder Tischdecke. Später bat ich dann Joselito um eine Muleta, um auf dem Platz zu üben. Aber gut, die Familie spielte schon eine Rolle für meine Entscheidung, Torero zu werden.

Wie wird man Torero? Wie verläuft die Ausbildung?

Also gut. Also, die Stierkampfschule ist ein Zentrum in Madrid, nicht in der Stadt, sondern am Land. Dort haben sie kleine Stierkampfplätze und ebenfalls einige Ställe, wo sie die Stiere halten. Dann gibt es dort noch eine große Halle, in der Professoren, ehemalige Toreros (...) verschiedene Disziplinen unterrichten. (...) Sie lernen dir, wie du dich am Platz zu bewegen hast, wie du die Tücher halten musst, also Capote und Muleta. Wie sich der Torero bewegt, wie er lebt, nicht. Weil das ist wirklich eine sehr ernste Sache, weil ein Torero ist ein Mensch mit Klasse, weißt du. Sie sagen dir, ob du Haltung und Mut hast. Ich meine, du brauchst wenigstens ein Minimum an Mut, um einen Angriff zu bestehen und dabei ruhig zu bleiben. (...)

Bist du dann nach der Ausbildung Novillero?

Picador

Die Schule beginnst du als Becerrista. Das sind Stierkämpfe mit Becerros. Becerros sind einjährige Stiere. Man nennt sie auch Añojo. Das sind noch ganz kleine Stiere. Eine Becerrada bestreitest du noch nicht in der Traje de luces, sondern in der Traje de campero. Die Traje de campero ist eine typische andalusische Tracht und ein Stiertreiberanzug. Du bist gut gekleidet, aber eben noch nicht in der Traje de luces, die Kleidung, die die Toreros bei einem Stierkampf tragen. Und danach wirst du Novilladas ohne Picadores bestreiten, so nennt man das. Dabei kämpfst du gegen zweijährige Jungstiere und trägst bereits die Traje de luces. Also, die Novilladas ohne Picadores, das ist dasselbe, wie eine Corrida de toros, allerdings ohne den Stier durch die Picadores zu verletzen. Es ist das Gleiche, nur die Stiere haben noch viel weniger Gewicht und Kraft. Winziges Gesicht, aber immerhin schon ein bisschen mehr Kraft und Stärke als die Becerros.

Aber ist es nicht auch viel schwieriger, wenn die Stiere nicht durch die Picadores verletzt werden?

Nein, nein. Das hat nichts damit zu tun. Das wird nicht von dem beeinflusst. Die zweijährigen Stiere sind einfach noch viel kleiner als die ausgewachsenen Kampfstiere. (...)

Wenn du vor einem Stier stehst, wie ist das?

Es ist eine ganz eigenartige Situation. Ein ganz eigenartiges Gefühl, weil, ganz ehrlich, du hast Angst. Aber es ist eine kontrollierte Angst, eine bekannte Angst. Du hast die Technik erlernt und du weißt, was du zu tun hast. Wie du dich verteidigen musst, damit du dem Angriff standhältst. Angst hast du am Anfang, wenn der Stier in die Arena kommt, nämlich, zu sehen, wie er herauskommt, weil du Acht geben musst, wie der Stier herauskommt, wie der Stier läuft und wie er sich verhält.

Ja, klar, ich verstehe, weil du vorher einfach nicht wissen kannst, mit welchem Stier du es zu tun haben wirst!

Ja, und deshalb ist es eine Angst, eine sehr persönliche Angst. Zum Beispiel auch, sich nicht vor so vielen Leuten lächerlich zu machen. Du musst die Situation unter Kontrolle haben. Es ist eine Technik, ja. Aber dann, Mann, die Angst vergeht, wenn der Stier schon herausgekommen ist und du zur Muleta greifst und die Angriffe beherrschen musst. Dann vergeht die Angst, eine Angst, die du kontrollieren kannst. Ja, du vergisst die Angst, weil du die Begegnung mit dem Stier genießt. Es ist ein Gefühl, das dir gefällt. Klar, es muss dir viel Vergnügen bereiten. Du musst eine große Afición zum Stier haben.

Wie reagieren die Leute, wenn du ihnen sagst, dass du Torero bist? Gab es manchmal Probleme mit Leuten, die gegen den Stierkampf sind?

Gut. Es gibt viele Leute, die so denken, aber, ah, ich glaube auch, dass es mehr Leute gibt, denen der Stierkampf gefällt. Ich weiß es nicht, aber ich glaube schon. Ich persönlich habe viele Freunde, denen der Stierkampf nicht gefällt. Aber gut, man kann immer noch darüber diskutieren, nicht? Man kann sich anhören, warum ihr so denkt und warum ich so denke, nicht? Ein Kampfstier kann in der Arena immer begnadigt werden, sie lassen ihn sozusagen leben. Und das ist eine sehr edle und große Sache. Der Toro bravo kann in der Arena seinen Mut und Adel beweisen. Ja, es ist blutig, weil sie die Banderillas und die Puya (das ist die Lanzenspitze des Picadors) setzen, aber der Stier wird für all das gezüchtet. Vor dem Sterben muss es der Stier ertragen, um zu leben. Und er kämpft, um zu leben, und er kämpft wegen seiner Tapferkeit, die er besitzt. Und dann ist es, sagen wir, wie Ehre und Adel. Das ist kompliziert, oder nicht?

Ja, schon. Torear bedeutet auch Kunst. Kannst du das erklären?

Ja. Gut. Ob es wirklich Kunst ist, das weiß ich nicht. Äh, wenn du das erste Mal eine Corrida de toros besuchst und sie vermittelt dir Gefühle, nicht, oder du bekommst eine Gänsehaut, dann ist das deswegen, weil es dir gefällt, es dich erfüllt. Wenn sie dir aber das erste Mal nicht gefällt, wird sie dir nie gefallen.

Als ich meine erste Corrida de toros gesehen habe, …

… hat es dir nicht gefallen.

Absolut nicht!

Es ist blutig.

Ja, ich habe nur Blut und leidende Stiere wahrgenommen. Aber meine zweite Corrida de toros, ungefähr zwei Jahre später und nachdem ich sehr viel gelesen habe…

Aha

… über die Corrida de toros.

Ja.

Ich weiß auch nicht, aber sie hat mir gefallen, nicht übermäßig, aber ein wenig, und ich hatte richtig Lust, eine weitere zu besuchen.

Aber natürlich, Mann! Um eine Corrida de toros zu verstehen, musst du wenigstens ein bisschen von der Lidia des Stieres wissen. Weil es kommt ein Picador in die Arena sowie die Banderilleros (…) Und wenn du das alles das erste Mal siehst, ohne etwas darüber zu wissen, wirst du wohl bloß sagen werden: Was geht denn bitte hier ab!?

Ja. Genau! Sehr gut. Das war es auch schon wieder.

Das kann doch nicht sein! Jetzt schon? (lacht)

Ja, vielen Dank!

Julia Berka

Das Interview mit dem Torero wurde bereits am 06. September 2005 im Zuge meiner Recherchen für eine wissenschaftliche Arbeit über die spanische Corrida de Toros geführt. Ich habe es für die Ausgabe des Newsletters jedoch leider extrem kürzen müssen. Das komplette Interview kann in folgender Abhandlung nachgelesen werden:

Berka Julia, Aficíon o Abolicíon. Der spanische Stierkampf zwischen Tradition und Tierschutz, Innsbruck 2006.

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Tipps

Rezept: Pimientos del Padrón

Pimientos del Padrón

Bei den Pimientos del Padrón handelt es sich um kleine grüne Bratpaprika, die ursprünglich aus der Gegend rund um das kleine Dorf Padrón in Galicien/Nordspanien stammen. Der Ortsname gab der heute in ganz Spanien verbreiteten vegetarischen Tapa ihren Namen. Sie sind lecker und leicht zuzubereiten. Leider findet man sie aber auch nur selten in deutschen Supermärkten. Die spanischen Bratpaprikas haben noch eine Besonderheit, denn meistens sind sie mild, doch es verstecken sich auch jedes Mal einige höllisch scharfe Exemplare darunter. So wird das gesellige Tapas-Essen zu einem spannenden und oftmals erheiternden Abenteuer.

Zutaten und Zubereitung

  • Grüne spanische Bratpaprika (Pimientos del Padrón)
  • Natives Olivenöl extra
  • Grobes Meersalz

Die kleinen Paprika waschen und in reichlich Olivenöl anbraten bzw. frittieren. Danach mit etwas grobem Meersalz bestreuen und heiß servieren.

Julia Berka wünscht einen guten Appetit und viel Spaß beim „spanischen Roulette“!!

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CD des Monats: „Omega“ von Enrique Morente & Lagartija Nick

Enrique Morente ist ein bekannter Flamencosänger und Gitarrist aus Granada. Auf dem hier erwähnten Album „Omega“ spielt er gemeinsam mit der ebenfalls aus Granada kommenden spanischen Rockband Lagartija Nick andalusische Variationen von Liedern des kanadischen Musikers Leonard Cohen. Leonard Cohen wiederum, der Schriftsteller, Komponist und Sänger ist, arbeitete viel mit den Gedichten des bedeutenden spanischen Autors Federico García Lorca. So findet man zum Beispiel unter den Liedern von „Omega“ eine Variation von Leonard Cohens berühmten Lied „Take This Waltz“, welches auf einem Gedicht von Lorca beruht. Auf „Omega“ heißt der Titel „Pequeño Vals Vienes“ und vermischt sich mit den typischen Klängen Andalusiens. Ein Hörerlebnis!

Julia Berka

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Literatur: „Erzählungen von der Alhambra“, Washington Irving

(1783-1859, amerikanischer Schriftsteller und Diplomat)

Die „Erzählungen von der Alhambra“ sind heute ein Kultbuch für jeden Andalusienreisenden. Es sind die Erinnerungen des Schriftstellers Washington Irving von seiner abenteuerlichen Reise durch Andalusien im 19. Jahrhundert und die überlieferten Legenden und Erzählungen, die er während seines Aufenthaltes in der zerfallenden Alhambra sammelte und niederschrieb, die dem Buch seine einzigartige Wirkung verleihen. Erst durch Washington Irving wurde das Interesse der Öffentlichkeit auf dieses einzigartige Bauwerk gelenkt. Die Alhambra ist die prächtigste maurische Palastanlage auf europäischem Boden. Seit 1984 gehört sie zum Unesco-Weltkulturerbe. Die gesammelten Legenden in dem Buch erzählen von Liebe und Leid in der Alhambra und erwecken das Gebäude wieder zum Leben. Lassen auch Sie sich von den traumhaften Erzählungen von der Alhambra verzaubern!

Julia Berka wünscht viel Spaß beim Lesen

(Mehr Lesenswertes finden Sie auf unserer Literaturtipp-Seite.)

Kulturtipps

Aktuelle Kulturtipps zum Thema Spanien finden Sie auf unserer Kulturtipp-Seite.

Verantwortlich für den Inhalt: Vanessa Krüger, Ilona Hensel

Anregungen und Kommentare zum Newsletter sind immer willkommen.
Bitte senden Sie diese an: info@geotoura.com

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